Ein Latz für Männer

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Zahlreiche Hemden wurden von meinem Schatz schon aussortiert. Aber direkt in den Müll damit? Als DIY-Messie natürlich undenkbar. Da auf meiner Liste im Moment der Frühjahrsnähputz ja ganz oben steht und ich eh schon im Latzfieber bin, kommt hier also ein weiteres Projekt zum Thema Resteabbau.

Vorher:

Nachher:

Dazu habe ich einfach den Kragen abgetrennt und die Latzform aus dem vorhandenen Hemd ausgeschnitten. Für die Rückseite habe ich ein aussortiertes weißes T-Shirt genutzt. Zum Schließen noch ein KamSnap und fertig ist der Latz für große Jungs :-)

Ist doch schick oder? So bleibt in der Mittagspause das richtige Hemd vom (K)Leckermäulchen verschont…

Taufeinladung in der Box

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Eine Taufeinladung selbst gestalten – als Selbermachermutti ein absolutes Muss. Dank Pinterest lassen sich schon Wochen vorher Ideen sammeln und so bin ich auf diese wunderschöne Einladungsbox von Karina auf ihrem Blog little town life gestoßen. Etwas umgewandelt von der Geburtstags- zur Taufeinladung und tadaaaaa…

Die günstigen Boxen habe ich in einem Tedi-Laden gefunden, die Papiervorlage nach etwas Tüfteln der Größe angepasst, schöne Fotos des Räubermädchens rausgesucht und eingefügt, auf festerem Fotopapier ausgedruckt, gefalzt, geklebt, ein klein wenig Tüddelkram und fertig ist die Taufeinladung in der Box!

Mit Hilfe der Anhänger lassen sich die Einladungen aus der Box ziehen und entfalten.

Diese etwas andere Taufeinladung kam super an und ich bin immer noch ganz stolz darauf.

Das Räubermädchen legte natürlich selbst letzte Hand an – nicht dass die Mama da irgendwas falsch macht.

Als kleines goodie habe ich eine kleine Vorlage gebastelt mit unterschiedlichen Texten, die ihr euch hier herunterladen könnt. Einfach auf festeres Fotopapier ausdrucken, an den Kanten falzen (abwechselnd vor und zurück), an den Schnittkanten zusammenkleben (dabei gut über Nacht trocknen lassen), oben lochen und mit einem Band einen kleinen Anhänger oder ähnliches befestigen und rein in die Box. Schleife drum herum und die gelochten Anhänger befestigen – fertig!

Meine Materialliste:
Boxen Größe 6×6 cm von Tedi
Herzanhänger von Ikea
Fotopapier und Satinband aus meinem Fundus

Na, Lust auf ne Box bekommen? ;-)

Geburtstagskorb mit der Lizenz zum Altern – James Bond lässt grüßen!

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Jedes Jahr aufs Neue kommen manche Geburtstage echt überraschend, findet ihr nicht? Dann überlegt man und grübelt, aber die zündenden Ideen fehlen. Gerade für meinen Papa lässt die Ideenflut oft laaaange auf sich warten. Fragt man ihn will/braucht er nichts oder kauft es sich im schlimmsten Fall kurz vor dem Tag der Tage einfach selbst.

Wenn aber wie im letzten Jahr, kurz vor seinem Geburtstag das James Bond Fieber ausbricht, jaha da kann es schonmal zu einem Geistesblitz kommen!

Ein Geburtstagsüberraschungskorb à la James Bond oder anders gesagt:
0065 – Mit der Lizenz zum Altern

Was ihr dafür braucht?

einen Korb/große Schachtel um die ganzen Geschenke schön überreichen zu können
etwas dickeres Papier/Pappe (habe einen alten Kalender zerschnitten), um den Ausdruck etwas stabiler zu bekommen
Schnur zum Befestigen

Die Schrift habe ich hier gefunden (was es nicht alles gibt!!!)

Und dann jede Menge verrückter Ideen zum Einpacken. Wir haben uns nach tagelangem Brainstorming für folgende Dinge entschieden (die sich natürlich nach den Vorlieben des Geburtstagskindes richteten und variabel sind):

  • Bondgirlbeschaffer – James Bond Parfum
  • Für die Aerodynamik – Anti-Falten Creme
  • Schalldämpfer – Kuschelrock CD
  • Für die Frauen – Ferrero Küsschen
  • Verständigungshilfe – Duden 100% Jugendsprache/Übersetzungshilfe
  • Für ferne Abenteuer – Türkischer Tee
  • Diktiergerät für Moneypenny – Block und Stift
  • Getarnte Giftgaswaffe – James Bond Deo
  • Unterarmtrainingsgerät – ein paar Walnüsse
  • Geschüttelt nicht gerührt – etwas Alkoholisches (in unserem Fall Whiskey)
  • Doping – zwei grooooße Würste vom Metzger
  • Das standesgemäße Fortbewegungsmittel – Spielzeugauto (in unserem Fall ein Traktor)
  • Für die Tarnung – Hemd und Krawatte
  • Geheimwaffe für zukünftigen Ultra-Geheimauftrag – Schnuller (ich war zu der Zeit schwanger)
  • Anschauungsmaterial – Kinogutschein für neuen James Bond Film
  • Geldbeschaffer – Rubellose

Unser Korb war gut gefüllt und es hatten nicht nur das Geburtstagskind einen Riesen Spaß beim Auspacken!

Laternentüte

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In wenigen Tagen ist das St. Martins Fest und die Laterne für das Räubermädchen müsste schon lange fertig sein. Da ich aber ein alter Last-Minute-Bastler bin bzw. immer kurz vor Torschluss erst auf die besten Ideen komme, gibt es erst heute ein kleines Tutorial für euch.

Inspiriert haben mich die wunderschönen Lichtsäckchen von Astrid alias mipamias, über die ich zufällig gestolpert bin. Ich habe sie kurzerhand zur Laterne umfunktioniert.

 

Ihr braucht dafür:

-einen weißen oder cremefarbenen Baumwollstoff (eben etwas helles damit das Licht hell durchscheinen kann). Am schönsten sieht ein Leinenstoff aus – da ich keinen mehr da hatte habe ich einen sehr günstigen Ikeastoff verwendet, der auch etwas griffiger ist
-entweder Stickvlies oder Vliesofix
-Sprühkleber
-2 Ösen mit Zange
-Bänder zum Verzieren
-einen festeren Draht
-evtl. Plotterbild, Stickbild oder Applikation
-stylefix
-einen Laternenstab mit Lampe

Zunächst schneidet ihr aus dem Stoff ein 20 x 35 cm großes Rechteck. Da es eine runde Tüte werden soll, benötigt ihr noch einen kreisrunden Ausschnitt für den Boden. Ich habe mir einfach eine Tasse als Vorlage genommen. Der Kreis sollte mindestens so groß sein, dass das Rechteck drum herum passt. Zum Stabilisieren des Stoffes habe ich das selbe einfach aus abreißbarem Stickvlies zugeschnitten – ich denke aber den selben Effekt könnt ihr auch mit Vliesofix erzielen.

 Eine Seite des Stoffes nun großzügig mit Sprühkleber benetzen (besonders an den Kanten gut verteilen) und auf das Stickvlies kleben. So haben die Stoffteile mehr Stand, aber immer noch den von mir gewünschten „Tüteneffekt“.

Da das Vlies ja jetzt praktischerweise schon auf dem Stoff klebt – warum nicht gleich die Stickmaschine entstauben?! Gesagt getan und wunderschöne Stickdateien von susalabim auf den Stoff gezaubert. Aber auch Applikationen oder Plotterbilder haben genug Platz auf der Laternentüte.

Jetzt gehts an die Nähmaschine! Die kurzen Seiten rechts auf rechts zusammennähen und die Nahtzugabe etwas kürzen.

Beim folgenden Annähen des Bodens (auch rechts auf rechts) haben sich die Wonderclips als absolut bestes Hilfsmittel erwiesen.

Als nächstes schlagt ihr den oberen Rand eurer Tüte 2 cm nach innen um und näht ihn fest. Wer es ganz ordentlich haben möchte kann natürlich vorher den Stoffrand versäubern. Ich habe darauf verzichtet (musste schnell gehen ;-)

Nun könnt ihr nach Lust und Laune noch Bänder anbringen. Ich habe mich für ein Ripsband entschieden und es einfach mit stylefix schnell und sauber am oberen Rand befestigt.

Um eure Lampentüte auch voller Stolz tragen zu können benötigt sie noch zwei Aufhängungsmöglichkeiten. Am Allerliebsten hätte ich jetzt zwei bunte Ösen von snaply eingeschlagen, die ganz oben auf meinem Wunschzettel stehen, aber leider hinke ich mit der Bestellung hinterher. Also habe ich kurzerhand zwei Jerseydruckknöpfe (beides Mal nur die Unterteile wenn ihr versteht was ich meine) umfunktioniert, mit der Zange rechts und links am oberen Rand befestigt und mit einer kleinen Schere ein kleines Loch in die Mitte gemacht. Ist auf dem Bild leider eher schlecht zu erkennen.

Um den Laternenstab befestigen zu können habe ich einen Laternenbügel von einem gekauften Laternen-Bastelset benutzt, den ich noch hier hatte. So ein Bügel lässt sich aber auch leicht aus einem dickeren Draht selbst formen oder aber ihr fädelt ein dünneres Band durch die Löcher (hat allerdings den Nachteil, dass die Laterne nicht so schön hängt und zusammengezogen wird). Fertig ist eure Lampentüte!

Das Räubermädchen durfte sie schon probetragen und die Mama freut sich jetzt schon riesig auf den ersten gemeinsamen St. Martinsumzug!

Stoff: Ikea
Wonderclips und Druckknöpfe: Snaply
Zange: Prym
stylefix: Farbenmix
Stickbilder: susalabim erhältlich bei kunterbuntdesign
Ripsband, Draht, Stickvlies und Sprühkleber: aus meinem Fundus

Genähte Herz-Karte

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Bald ist Muttertag – Zeit für ein kleines feines Selbermacher-Tutorial!

Als Basteltante leide ich unter akuter Sammelleidenschaft. Es könnte schließlich alles eines Tages von Nutzen sein. Deshalb liegen auch etliche der kostenlosen Farbkarten aus den Baumärkten in meinen Schubladen. Und bei jedem Einfall, was man daraus zaubern kann, freue ich mich über die weise Entscheidung, welche mitgenommen zu haben.

Heute sollen daraus herzige Muttertagskarten entstehen – sicherlich freut sich auch der Papa zum Vatertag darüber!

Hierfür benötigt ihr

  • buntes etwas festeres Tonpapier
  • bunte Farbkarten aus dem Baumarkt
  • ein kleiner Herz-Motivstanzer
  • eine Nähmaschine
  • eine Schere

Zunächst stanzt ihr nach Lust und Laune bunte Herzen aus den Farbkarten.

Das Tonpapier schneidet ihr nach eurer Wunschgröße zurecht. Ich habe eine alte Klappkarte als Vorlage genutzt.

Jetzt nähe ich die Herzen in bunter Reihenfolge auf eine Seite der Karten. Für ein schöneres Ergebnis ist es hilfreich, sich mit Bleistift dünne Linien vorzumalen. Glaubt mir, einmal angefangen kann man kaum aufhören die Karten mit den Herzen zu bestücken!

Ihr könnt die Herzen nach dem Aufnähen vorsichtig nach vorne biegen um einen hübscheren Effekt zu erzielen. In die Karten habe ich noch weißes Papier mit einem schönen Gedicht geklebt. Ein paar liebe, persönliche Zeilen dazu – und fertig ist eine hübsche individuelle Mutter/Vatertagskarte!